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, Christoph Jönsson-Timmer

VBC Lausanne - TV Murten Volleyball

Ein gutes Schiedsgericht fällt dadurch auf, dass es nicht auffällt

Am Samstag reisten die Löwen aus Murten nach Lausanne. Dort unterlagen sie dem siebten im Klassement in einem umkämpften Spiel knapp in fünf Sätzen. „Heute hat zumindest die Einstellung gestimmt“ bilanzierte Trainer Michael Schulze. Lausanne war anders als im Hinspiel voll besetzt und trat selbstsicher auf. Das half ihnen sicher auch, mit den zahlreichen kleinlichen Interventionen des Schiedsgerichtes umzugehen, die sie einfach weg lächelten. Murten tat sich da schwerer und kassierte eine gelbe und zwei rote Karten: „Einen solchen Machtmissbrauch habe ich noch nicht erlebt“ so Schulze, der lediglich die Anschreiberin auf eine offensichtliche Verwechselung bei der Punktevergabe aufmerksam machte und dafür rot sah. Aber nüchtern betrachtet war Lausanne die stabilere Mannschaft, die mit ihrem Service mehr bewirkten und auch im Block besser organisiert waren. Damit provozierten sie viele Angriffsfehler auf Murtener Seite oder entschärften die Angriffe, um dann selbst zurück zu schlagen. Murten hatte zwar auch einige gute Blocks, die kamen aber eher als Individualleistung daher und waren nicht Produkt einer geordneten Block-Abwehrformation. Phasenweise war Murten mit Angriffsfinten erfolgreich. Am Ende setzte sich aber das erfahrenere Team aus Lausanne durch.

 Telegramm: Lausanne - Murten (19:25, 25:21, 25:18, 21:25, 15:12)

TV Murten Volleyball: Neuhaus, Baumgartner, Zaugg, Grossrieder, Y. Bortoluzzi, Jönsson-Timmer, L. Bortoluzzi (Libero); Zimmer, Tosio.