TV Murten Volleyball – Chênois-Genève Volleyball
Wer geglaubt hatte, dass die Siegesserie nie enden würde wurde enttäuscht. Die Gäste aus Genf kamen viel besser ins Spiel und punkteten mit aggressiven Angriffen. Murten geriet in Rückstand und wirkte hektisch. Wegen den Schulferien fand das Spiel in der kleinen Halle Bernstrasse statt. Viele Abwehrversuchen landeten an der Decke. Murten brauchte phasenweise quälend viele Versuche, um einen Punkt aus eigener Annahme zu erzielen. Nur im 2. Satz gelang es Murten, die Fehlerquote gering zu halten und Druck aufzubauen. Genf gab zudem einigen Ersatzspielern die Gelegenheit, Erfahrung zu sammeln, was die Leistung der Mannschaft deutlich schwächte und sie einen Satz kostete. Gegen die Stammbesetzung war Murten dann aber wieder machtlos. „Die haben mit uns gespielt wie eine Katze mit einer halbtoten Maus“ befand Trainer Michael Schulze nach dem Spiel. Ganz überraschend kam der Einbruch aber nicht. Schon seit mehrere Wochen war die Anwesenheit im Training und bei den Spieltagen gering. Schulze musste erneut den Annahmeriegel umstellen und mit Adrian Hofer (Personal aus der 2. Mannschaft) zu Hilfe rufen. „Schulferien in der Saison gehören abgeschafft!“ so der Lösungsansatz eines älteren Spielers.
Telegramm: Murten - Genève 1:3 (14:25, 25:19, 15:25, 15:25)
TV Murten Volleyball: Neuhaus, Hofer, Jönsson-Timmer, Tenner, Y. Bortoluzzi, Kohler, L. Bortoluzzi (Libero); Grossrieder, Zaugg.